STARTSEITE

LINKS

KONTAKT

IMPRESSUM

SUCHE:
 
Reisen mit Tieren
E-Mail Anfrage
Bestellservice
Newsletter
AmtstierärztInnen in Wien
Gästebuch

Aktuelle Tipps & Infos

Die AmtstierärztInnen des Veterinäramts Wien informieren über das aktuelle Tierschutzgeschehen in Wien und geben Tipps zu Tierhaltung und Tiergesundheit.

BesucherInnenrekord bei Tierschutz-Aktionstag (07.09.2010)

 

Flyer zum 12. Tierschutz-Aktionstag (24.08.2010)

 

Listenhunde in Wien zu Gast (18.08.2010)

 

Wespen- und Bienenstich beim Hund (09.08.2010)

 

Darf man Tiere im Internet kaufen? (22.07.2010)

 

Verpflichtender Hundeführschein in Kraft getreten (01.07.2010)

 

Die Blindschleiche (25.06.2010)

 

Wir wollen einen Hund oder eine Katze! (23.06.2010)

 

Fund einer Monokelkobra in Wien Meidling (04.06.2010)

 

Reptilien, Fische und Wir - Informationsfolder (26.05.2010

 

ORF - Universum ist auf den Hund gekommen (16.5.2010)

 

Ein junger Hund als Mitbringsel aus dem Urlaub (12.05.2010)

 

Mehr Platz für Hunde (10.05.2010)

 

Katzenbild einschicken und gewinnen (28.04.2010)

 

Wie ernähre ich mein Heimtier richtig? (20.04.2010)

 

Katzen in Wien (15.04.2010)

 

Ich habe mein Tier verloren - was kann ich tun um es wieder zu finden? (07.04.2010)

 

Wiener Polizei und Veterinäramt kontrollieren Hundehaltung (21.03.2010)

 

Neues Service auf www.tierschutzinwien.at (26.02.2010)

 

Nachwuchs im Stall des Landgut Cobenzl (19.02.2010)

 

Empfindliche Pfoten (03.02.2010)

 

Fotos von der Ferien-Messe 2010 (23.01.2010)

 

Frauenberger startet Offensive für Hundeführschein (14.01.2010)

 

Schnee fressen tut nicht gut (12.01.2010)

 

Happyend für Streunerkatze aus dem Rathauspark (04.01.2010)

 

  

Fuchsbandwurm

Infektionen des Menschen sind durch Einhaltung einfacher hygienischer Maßnahmen auszuschließen

Verbreitung und Entwicklung

Der Parasit, dessen Hauptverbreitungsgebiete Mitteleuropa, Nordamerika sowie Russland sind, ist in erster Linie ein Bandwurm des Fuchses, seltener von Hund und Katze.
Der Endwirt, vor allem der Fuchs, scheidet die Bandwurmeier, die sehr kältebeständig sind und monatelang infektiös bleiben, mit dem Kot aus. Der Zwischenwirt (Nager) nimmt die ausgeschiedenen Eier auf, aus dem Ei schlüpfen Larven, die sich über die Blut- oder Lymphbahn in den Organen (vor allem Leber, aber auch Lunge, Herz) verteilen.
Die befallenen Zwischenwirte werden im Laufe der Infektion immer schwächer und somit leichte Beute der Endwirte (Fuchs, Katze Hund), in denen sich die Bandwümer im Dünndarm
festsetzen und die Eier ausscheiden.
Durch Feldmäuse jagende Katzen kann der Fuchsbandwurm in häusliche Bereiche eingeschleppt werden.

Erkrankung des Menschen

Der Mensch stellt im Entwicklungszyklus dieses Bandwurmes einen Fehlzwischenwirt dar, der die Infektion nicht mehr an den Endwirt (Fuchs) weitergeben kann.  In den Organen des
Menschen (vor allem in Leber, Lunge und Gehirn) entwickelt sich der gefürchtete Alveolar-Echinococcus ohne Kapselbildung, der das Gewebe der befallenen Organe röhrenförmig durchwächst und die Finnen (weiteres Entwicklungsstadium) in mikroskopisch kleinen Blässchen enthält. Das Finnengewebe breitet sich in den befallenen Organen aus, wodurch das ursprüngliche Gewebe nach und nach zerstört wird.
Erkrankungen werden oft erst nach vielen Monaten diagnostiziert und sind wegen des raschen und durchdringenden Wachstums operativ kaum zu behandeln und enden zumeist tödlich. 

Vorbeugung

Infektionen wurden vor allem bei Menschen beobachtet, die in der Land- oder Forstwirtschaft tätig waren. Ein Großteil der Infizierten war Hunde- oder Katzenbesitzer.
Durch allgemeine Hygiene (Händewaschen nach Tierkontakten) können Infektionen des Menschen vermieden werden.
Hunde und Katzen, die in der Nähe von Fuchspopulationen gehalten werden, sollten deshalb auch regelmäßig entwurmt werden.
Früchte und Beeren, in Bodennähe gepflückt, sollten vor dem Genuss immer gewaschen werden, auch wenn eine Infektion mit Bandwurmeiern von Experten als nahezu unmöglich angesehen wird.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema senden Sie eine E-Mail oder rufen Sie die Tierschutz - Helpline des Veterinäramts Wien unter der Telefonnummer (01) 4000 –8060 an. 

Unsere Partner