
Auf zum Silvesterpfad – aber bitte ohne Hund

Wie jedes Jahr werden auch heuer wieder hunderttausende WienerInnen und Besucher unserer Stadt den Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt besuchen. Manche von ihnen werden auch diesmal aus falsch verstandener Tierliebe wieder ihren Hund mitnehmen.
Während Menschen an lautes und ausgelassenes Feiern mit Knallfröschen und Raketen gewöhnt sind, leiden Tiere in der Zeit um den Jahreswechsel unter den für sie ungewohnten, Angst machenden Situationen.
Drängelnde Menschenmassen, eine Vielzahl unbekannter Gerüche überreizen die Nase und das ständige Abfeuern von Knallkörpern überfordert den Hund. Diese reagieren ängstlich, zittern oder flüchten in Panik.
Viele Hundebesitzer wenden sich daraufhin an die Tierschutz-Helpline und erkundigen sich, ob ihr in Panik entlaufener Hund wieder gefunden wurde.
Um solchen Ereignissen im Vorfeld vorzubeugen, sollte jeder Hundebesitzer folgende Punkte beachten:
Wenn Sie den Silvesterpfad besuchen, lassen Sie ihren Hund zu Hause
Führen Sie ihren Hund immer und überall an der Leine
Sollte ihr Hund unter der Silvesterknallerei leiden, nehmen Sie bei der Planung ihrer Silvesterfeier darauf Rücksicht
Lassen Sie ihren Hund nur kurz oder besser überhaupt nicht alleine
Bieten Sie ihrem Hund ein ruhiges Plätzchen als Versteckmöglichkeit an und schließen Sie alle Türen und Fenster
Gehen Sie spätestens um 20:00 Uhr Gassi und das nächste Mal am Neujahrsmorgen, wenn es wieder ruhig ist.
Fragen Sie ihren Tierarzt rechtzeitig nach entsprechenden Medikamenten zur Beruhigung ihres Tieres.
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