
Fliegende Wintergäste in Weiß – die Lachmöwe

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Viele Lachmöwen (Larus ridibundus) kommen Jahr für Jahr in großen Schwärmen im Spätherbst nach Wien, um hier zu überwintern. Tagsüber verteilen sie sich an die Ufer der Alten Donau, der Donau, des Donaukanals und der Wien, aber auch an den umliegenden Äckern und Wiesen, wo sie nach Futter suchen. Im Sommerhalbjahr brüten sie an größeren Binnengewässern sowie an Küsten und auf Inseln in großen Kolonien.
Lachmöwe im Sommerkleid
Mit einer Körperlänge von 35-39 cm und einer Flügelspannweite von 86-99 cm ist diese Art die kleinste regelmäßig in Mitteleuropa brütende Möwe. Männchen sind größer und schwerer als Weibchen.
Von Anfang März bis Juli tragen die Lachmöwen ihr Prachtkleid mit schwarzbraunem Kopf, im Winter ein Schlichtkleid mit diffus schwärzlich gefärbter Augenregion und Ohrbereich.
Das Verbreitungsgebiet der Lachmöwe umfasst weite Teile der nördlichen Regionen Europas und Asiens, von Island und Irland bis Kamtschatka.
Als Nahrung dienen den Lachmöwen sowohl pflanzliches (Getreidekörner und andere Pflanzensamen) als auch tierisches Futter (Würmer, Käfer, Krebstiere, kleine Fische. Vor allem im Winter werden Abfälle und menschliche Nahrungsreste aller Art verwertet.
Unter Vogelfreunden ist es sehr beliebt, die Flugkunststücke der Möwen zu beobachten, wenn sie zugeworfenes Futter im Flug auffangen. Keinesfalls sollten jedoch Speisereste oder verdorbenes Futter wie muffiges, angeschimmeltes Brot verfüttert werden.
Ein besonders interessantes Hobby ist das „Ringreading“: Durch die verlorene Scheue an Futterplätzen kommt man sehr nahe an die Ringe heran und kann mit Ferngläsern die Ringnummer und die Herkunft der Vögel ablesen.
Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit bei der Datensammlung beringter Vögel haben, wenden Sie sich bitte an die Organisation Birdlife – Österreich.
BirdLife – Österreich:
1070 Wien, Museumsplatz 1/10/8
Tel.: 0043 1 523 46 51
Fax: 0043 1 523 46 51 50
http://www.birdlife.at/
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Bisherige Meinungen zu diesem Artikel
Elisabeth Randa am 27.12.2011, 20:06hGuten Tag!
Habe hier im 21.Bez. in meinem Garten, mehrere Futterstellen für gefiederte Gäste aufgehängt, aber es sind keine Vögel zu sehen.
Sind Spatz und Co bereits ausgestorben?
Oder ist das Wetter zu warm?
Herzlichen Dank
E.Randa
