Tierschutz in Wien
 
 

Richtiger Umgang mit dem Hund

Die richtige Kontaktaufnahme zwischen Kindern und Hunden sowie Informationen über richtige und falsche Ausbildungshilfen werden vom Veterinäramt Wien bereits SchülerInnen der Wiener Volksschulen nahe gebracht. -
Richtiger Umgang mit dem Hund

"Was muss ein Hund mit angelegtem Maulkorb können?"
a: Beißen
b: Hecheln
c: Bellen

Diese Frage stellen MitarbeiterInnen des Veterinäramts seit zwei Jahren Volksschulkindern in ganz  Wien im Rahmen der Sicherheitspädagogischen Tage.

Kinder und Tierschutz

Vor zwei Jahren wurde im Veterinäramt Wien das Projekt "Kinder und Tierschutz - richtiger Umgang mit Hunden" gestartet.
MitarbeiterInnen des Veterinäramts besuchen seit dem Schuljahr 2007/08 im Rahmen der Sicherheitspädagogischen Tage, die von den Helfern Wiens veranstaltet werden, gemeinsam mit zahlreichen Organisation des Wiener Katastrophenschutzkreises (K-Kreis), wie z. B. Feuerwehr, Polizei, freiwillige Rettungsorganisationen, Volksschulen in ganz Wien.

Ausrüstung für den Hund in der Großstadt

Schülerinnen und Schüler werden darüber informiert, welche Ausrüstungsgegenstände HundehalterInnen benötigen, wenn sie mit dem Tier in der Stadt unterwegs sind, welche für Hunde weniger gut geeignet sind und welche verboten sind . Dabei wird darauf geachtet, den Kindern anschaulich darzustellen, warum z. B. die beliebte Flexileine in der Großstadt weniger geeignet ist oder der leider immer beliebter werdende Muzzle (tütenförmiger Nylonmaulkorb) den Hund sehr rasch in eine gesundheitsgefährdende  Situation bringen kann.

Kontaktaufnahme mit dem Hund

Der zweite Schwerpunkt liegt im richtigen Umgang mit Hunden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass zwar theoretisches Wissen  darüber vorhanden ist, wie man sich z.  B. einem Hund nähert, dieses Wissen aber sofort vergessen ist, sobald die Kinder das Tier sehen. Mit Unterstützung ausgebildeter Rettungs- und Therapiehunde wird den Schülerinnen und Schüler gezeigt,  worauf im Kontakt mit Hunden zu achten ist. Auch auf die wichtigsten körpersprachlichen Signale der Tiere wird dabei eingegangen.

Ziel

Ziel dieses Projektes ist es, Kindern einerseits Angst vor Hunden zu nehmen aber auch Ihnen den richtigen Umgang mit den Tieren zu zeigen. 
Jede Hundebesitzerin/jeder Hundebesitzer kennt die Situation, dass das Tier ohne vorher zu fragen, gestreichelt wird oder Kinder in Panik - womöglich kreischend - davonlaufen.  Hunde beißen zwar selten, wenn sie es tun, dann sind häufig Kinder
die Opfer. In den meisten Fällen zeigen die Tiere bereits vorher deutlich Warnsignale - je besser der Mensch diese deuten und entsprechend reagieren kann, umso weniger Zwischenfälle wird es geben.

Selbstverständlich ist es Aufgabe der Besitzerinnen und Besitzer ihre Tiere so zu verwahren, dass es zu keiner Belästigung oder Gefährdung von PassantInnen kommt. Allerdings kann jeder, der selbst keinen Hund hat, einiges zu einem konfliktärmeren Zusammenleben beitragen.

In den letzten beiden Jahren wurden im Rahmen dieses Projektes rund 30 Schulen besucht und ca. 5800 SchülerInnen erreicht. Die Fortsetzung dieser Aktion ist auch für das nächste Jahr geplant.  Fotos finden Sie unter Kinder und Tierschutz in unserer Fotoshow, sowie weitere Schwerpunkte der Aktion Kinder und Tierschutz unter Events und Veranstaltungen .

 

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